Zwei Bayerntitel für die Judo-Talente

Danke an Wolfgang Abeltshauser/MZ für die Berichterstattung!

Abensbergs U18 beschert dem Verein eine Medaillenflut. Raphaela Igl und Leon Zitzelsberger erklimmen das oberste Podest. von Wolfgang Abeltshauser

Es dauert noch ein wenig, und die Abensberger Bundesligahelden ziehen wieder in die Josef-Stanglmeier-Halle ein. Am vergangenen Wochenende jedoch hatten noch die das Sagen, die vielleicht in einigen Jahren die Ligalorbeeren für die Judoka des TSV erringen werden. Gesucht waren die besten bayerischen Judoka der Altersklasse unter 18 Jahre (U18). Für die Gastgeber hieß das am Ende: Zwei bayerische Titel durch Raphaela Igl und Leon Zitzelsberger – dazu sechs weitere Stockerlplätze.

Sowohl die weiblichen als auch die männlichen Nachwuchshoffnungen zeigten auf der Matte ihr Können. Was bedeutete: Der TSV hatte ein wahres Großturnier zu stemmen. 130 Teilnehmer gingen an den Start. Nicht weniger als acht Stunden vergingen, bis die letzten Medaillen vergeben waren. Schon kurz vor 10 Uhr am Vormittag war die Halle gut gefüllt. Auf den Tribünen saßen erwartunsfrohe Zuschauer. Darunter nicht zuletzt Eltern und Großeltern der Kämpfer. Auf der Matte wuselte es nur so. Denn alle 130 machten sich gemeinsam warm.

Elf Lokalmatadore am Start

Unter ihnen waren elf Lokalmatadore. Was für Trainer Jürgen Öchsner Schwerstarbeit bedeutete. Nicht nur, dass er nach Beginn der Kämpfe auf den drei Matten nicht den Überblick über seine Schützlinge verlieren durfte. Schon beim Warmmachen gab es für den einen oder anderen erste Tipps.

 

Die Zuschauer sahen spannende Kämpfe im neuen Regelwerk . Seit diesem Jahr gibt es laut Öchsner die kleinste Wertung – den „Yuko“ – nicht mehr. Auch ist es nicht mehr möglich einen Sieg mit „Shidos“ (Bestrafungen) zu erlangen.

Raphaela Igl und Leon Zitzelsberger ließen der Konkurrenz keine Chance und standen am Ende ganz oben auf dem Treppchen. Laura Harroider, durfte um den Einzug ins Finale im Golden Score nochmals mehr als das doppelte der Kampfzeit drauflegen, um den Sieg zu erringen. Im Finale scheiterte sie jedoch ebenso wie Michael Weber. Immerhin sind beide Bayerische Vize-Meister geworden.

Fabian Popitschko, Franz Huber und Kevin Abeltshauser freuten sich jeweils über die Bronzemedaille. Franz Huber verpasste das Finale, weil er gleich beim ersten Kampf in der Vorrunde nicht aufpasste und schon nach 20 Sekunden einen verhängnisvollen Fehler beging.

Die Jugend überzeugt

Bei einem Übergang nahm er an die Situation sei im Bodenkampf und lies sich hinwerfen, leider Pech, sein Gegner stand noch. Damit Punkt für seinen Kontrahenten. Danach kämpfte er sich aber bravourös durch das Feld. Der Stockerlplatz war der Lohn dafür.

Sehr erfreulich war das Auftreten der jüngsten Jahrgänge – Kevin Abeltshauser, Michael Weber und Leon Zitzelsberger kämpften sich gleich in die Medaillenränge vor. Abeltshauser traf im „kleinen Finale“ auf seinen U15-Dauerrivalen Konstantin Filatov vom TuS Traunreuth. Der Abensbeger stellte dabei die Statistik der beiden auf 5:2 für sich. Luca Wagner erreichte den fünften Platz, konnte sich aber nicht qualifizieren. Normalerweise sind auch die beiden jeweils Fünftplatzierten für die Süddeutsche Meisterschaft qualifiziert. Weil in seiner Gewichtsklasse jedoch ein Kämpfer für dieses Turnier gesetzt wurde, mussten die beiden Fünften kämpfen. Wagner zog dabei den Kürzeren. Vorzeitig ausgeschieden sind Konstantin Weinmann, Leon Kramer und Michael Raab. Insgesamt zeigte sich Trainer Öchsner aber zufrieden. Die Erfolge aus dem Vorjahr konnten wiederholt werden.

Für die Teilnehmer ging es nicht nur um Meisterehren, sondern auch um die Qualifikation für die süddeutsche Meisterschaft. Ein Rang unter den besten sechs einer jeden Gewichtsklasse ist die Voraussetzung. Immerhin schafften das sieben Babonen. Mit den Süddeutschen Titelkämpfen am elften Februar in Ingolstadt endet der Meisterzyklus noch nicht. Die Medaillengewinner von dort dürfen zur Deutschen Meisterschaft nach Herne reisen. Dieses Turnier findet am 4. März statt.

Kategorien: News

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