TSV-Herren leisten Maßarbeit.

Von Martin Rutrecht/MZ

Ein tolles Jahr steuern auch die Abensberger Männer in ihrer Bundesliga-Comebacksaison an. Mit dem 8:6 bei Verfolger KSV Esslingen holten sich die Babonen den Südmeister-Titel.

Im TSV-Team fehlten einige Judoka, die zu einer Nationalkadermaßnahme in Spanien reisten. „Wir hatten nur eine Rumpftruppe zur Verfügung, die absolut gigantisch aufgetreten ist“, so TSV-Cheftrainer Jürgen Öchsner. Esslingen bot mit dem Ägypter Ramadan Darwish (100 kg), dem Georgier Levani Matiashvili (Schwergewicht) und Gor Harutyunya (60 kg) aus Armenien drei Legionäre auf, Abensberg zog mit dem Serben Nemanja Majdov (90 kg) nur eine Ausländerkarte. „Wir verlassen uns auf unsere Eigengewächse – zu recht, wie man sieht.“

Esslingen taktisch ausgetrickst

Taktische Marschroute war, bei übermächtigen Gegnern die eigenen Reihen zu schonen. „Natürlich mussten wir dafür Andreas Steffl oder Michael Schnell opfern, denen ich gerne machbare Kämpfe gegönnt hätte. Aber die Burschen haben ihre Rolle bestens ausgefüllt“, so Öchsner. Auch Robert Dumke, der noch leicht an einer Ellbogenverletzung laboriert, stellte sich gegen Darwish in den Dienst der Mannschaft und nickte auf der Matte nur kampflos ab.

Viertelfinale gegen „Gurken-Truppe“

  • Viertelfinale:

    Nach dem Ende der Gruppenphase gehen die besten vier Teams aus dem Süden und Norden in die K.o.-Runde. Dabei misst sich der Süd-Erste mit dem Nord-Vierten, der Süd-Zweite mit dem Nord-Dritten usw. Nicht mehr dabei ist TSV Großhadern, das mit einer Heimniederlage gegen JC Leipzig das Viertelfinale verpasste.

  • Paarungen:

    Süd-Meister TSV Abensberg trifft im Herbst auf KSC Spremberg, das mit der Bezeichnung „Gurken-Truppe“ kokettiert, da der Verein im bekannten Anbaugebiet Spreewald liegt. Die weiteren Begegnungen im Herbst lauten UJKC Potsdam gegen Leipzig, Hamburger JT gegen JC Ettlingen und KSV Esslingen gegen SUA Witten.

 

 

So konnten die Babonen in ihren starken Gewichtsklassen volles Geschütz auffahren und die Punkte einheimsen. Im ersten Durchgang holten Majdov (gegen den mittlerweile 36-jährigen Ex-Abensberger Adrian Kulisch), Manuel Scheibel (66 kg), Benjamin Münnich (81 kg) und David Krämer (73 kg) jeweils Erfolge. Auch im zweiten Umlauf punkteten genau dieselben TSV-Recken mit Ausnahme von Krämer, den Christopher Völk erfolgreich vertrat. Am 30. September wartet der Viertelfinal-Hinkampf bei KSV ASAHI Spremberg.

Kategorien: News

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