Sandbahnraser schwitzen auf der Matte

Vielen Dank für die tolle Berichterstattung an die MZ und TVA Regensburg

Die Speedwaynationalteams feilten in Abensberg unter der Anleitung von TSV-Judo-Coach Jürgen Öchsner an ihrer Fitness. von Alexander Reichmann

Hier der Link zum Fernsehbericht von TVA Regensburg:

https://www.tvaktuell.com/mediathek/video/kooperation-speedway-trifft-judo/

Auch wenn auf der Sandbahn im Abensberger Speedwaystadion derzeit Schnee liegt und die Rennfahrer erst an Pfingsten wieder zu Gast sind, so standen die zwei vergangenen Wochenenden doch ganz im Zeichen des Motorsports. Die Motorradpiloten trafen sich nämlich nicht draußen auf der Bahn, sondern in der geheizten Josef-Stanglmeier-Halle zum Konditionstraining. Während am vergangenen Wochenende noch die Jungen und Mädchen der Speedway-Bayerncup-Teams vor Ort waren, quälten sich am Samstag und Sonntag die Fahrer der DMSB-Speedway-Nationalmannschaft.

Der, auf den alle hörten und dessen Übungen pflichtbewusst befolgt wurden, egal wie anstrengend sie waren, war an beiden Wochenenden der gleiche, nämlich Abensbergs Judo-Coach Jürgen Öchsner. Der arbeitet nun schon seit drei Jahren mit dem MSC Abensberg beim Junioren-Fitness-Camp zusammen. Das lief bisher so gut, dass dieses Mal auch die „Großen“ kamen – also das Nationalteam mit Kapitän Martin Smolinski und Coach Herbert „Peppi“ Rudolph. Smolinski, Mitglied beim MSC Abensberg hätte eigentlich wie schon in den beiden Vorjahren mit Öchsner zusammen die rund 16 Kinder und Jugendlichen trainieren sollen, er lag aber leider mit einer Grippe im Bett und konnte so erst zum eigenen Trainingswochenende sieben Tage später anreisen.

Training mit hoher Qualität

„Beim Jugendcamp waren auch alle unsere Bayerncup-Starter des neuen Teams MSC Abensberg dabei“, freut sich Rennleiter Sascha Dörner. Die Qualität des Trainings mit Jürgen Öchsner habe sich herumgesprochen, so dass auch Nachwuchsfahrer wie Tom Finger aus Bad Zwischenahn oder Julian Ploog aus Nordhastedt viele Stunden Anreise auf sich nahmen um dabei zu sein.

 

Wie eine Woche später bei den „Großen“ stand auch beim Nachwuchs vor allem Koordination und Kondition auf dem Programm. „Die Jungs und Mädchen bekamen Übungen präsentiert, die sie zuhause leicht nachmachen können. Zwischendurch wurde zur Auflockerung immer wieder Fußball gespielt. Allen hat es gefallen, aber am Sonntag waren dann doch alle froh, als es vorbei war“, so Dörner. Ähnlich dürfte es den Mitgliedern des Nationalkaders um Smolinski, die Brüder Erik und Marc Riss, Max Dilger, Sandro Wassermann und Michael Härtel gehen.

Jürgen Öchsner hatte sich nämlich ein ganz strammes Programm zurechtgelegt, bestehend aus vielen Kraft- und Konditionszirkeln. Das war alles andere als Zuckerschlecken, doch Öchsner schaffte es, auch die Erwachsenen immer wieder zu motivieren. „Die Jungs sind hochkonzentriert dabei, sie haben eine solide Grundausbildung und sportliche Kondition. Es macht Spaß, mit Profis zu arbeiten“, so der Judo-Coach. Öchsner erkannte viele Parallelen zwischen Judo und Speedway, was das Anforderungsprofil angehe. „Alle brauchen Koordination, Kraftausdauer und Körperspannung.“

Das Angebot sofort angenommen

Er gebe den Fahrern einfache Mittel an die Hand, sich selbst immer weiter zu verbessern. „Die sind alle wissbegierig. Sie machen Übungen nicht blind, sondern fragen nach.“ Peppi Rudolph, seit knapp drei Jahren Teamchef des Speedway-Nationalteams, erwartet sich vom ersten Trainingscamp in Abensberg „eine Leistungssteigerung und Erfolg“, wie er mit einem Lächeln sagt. Auch er erkennt die Parallelen zwischen Speedway und Judo.

„In beiden Sportarten muss man in kurzer Zeit Topleistungen erbringen, dazu ist die mentale Stärke enorm wichtig.“

Man habe nicht lange gezögert, als das Angebot für das Camp aus Abensberg kam. „Ohne die Stanglmeier-Stiftung wäre das nicht möglich gewesen.“

Rudolph und Öchsner haben sich bereits im Vorfeld getroffen und das Trainingsprogramm abgestimmt. „Dabei hat jeder seine Erfahrungen mit eingebracht.“ Natürlich könne so ein Trainingscamp über ein Wochenende nicht das komplette Konditionstraining ersetzen. „Für ihre Hausaufgaben sind die Jungs selbst verantwortlich, wir geben ihnen nur Hilfestellungen.“

Peppi Rudolph sieht die enorme Bedeutung topfitter Rennfahrer, gerade im Wettbewerb mit Fahrern aus Nationen wie Polen. „Bei uns ist Speedway Randsportart, in Polen ist es Nationalsport. Die stehen weit über uns. Deshalb müsse wir in allen Bereichen hart trainieren.“ Er lobt aber auch die Akribie und Disziplin seiner Fahrer. „Wir haben derzeit viele gute Fahrer in Deutschland und ich bin mir sicher, dass wir von diesem Team in Zukunft noch viel hören werden.“

Kategorien: News

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