Die MZ berichtet vom Abschneiden der Kampfgemeinschaft!

Kampfgemeinschaft kehrt leer zurück

Die U18-Judoka der KG Abensberg/Neutraubling können bei den nationalen Titelkämpfen nicht um die Medaillenvergabe eingreifen.

Die U18-Kampfgemeinschaft (KG) TSV Abensberg/TSV Wacker Neutraubling schied bei den Deutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften im Judo vor der Vergabe der Medaillen aus. Nach einer Auftaktniederlage, einem deutlichen Sieg und einer weiteren Niederlage in der Trostrunde belegte die KG keine der vorderen Platzierungen bei den nationalen Titelkämpfen der männlichen u18 in Frankfurt an der Oder.

In Runde eins bekam es die gemischte Babonentruppe mit dem Vorjahresmeister auf heimischen Boden zu tun, dem JC 90 Frankfurt an der Oder. „Die Auftaktkämpfe hätte man sich besser nicht wünschen können“, meinte Abensbergs Cheftrainer Jürgen Öchsner. Daniel Neuberger holte den ersten Punkt und Nikolas Menzl legte das 2:0 nach. Es folgte ein Punktverlust von Fabian Popitschko, ehe Kevin Edl auf 3:1 stellte. Die KG hatte noch drei Eisen im Feuer, um den fehlenden Punkt zum Sieg perfekt zu machen. Es waren die jüngsten Athleten im Bunde, die noch U15 im letzten Jahrgang kämpfen und in ihren Gewichtsklassen zu den Topleuten zählen.

„Leider mussten Kevin Abeltshauser (-55 kg) und Paul Neuberger (-50 kg) ihre Duelle gegen um zwei Jahre ältere Topathleten nach heftigster Gegenwehr abgeben“, berichtet Öchsner. Franz Huber (-73 kg) konnte gegen den übermächtigen Elias Pracht ebenfalls nichts ausrichten und der Kampf ging mit 3:4 verloren.

 

Topmotiviert in die Trostrunde

Die Truppe um das Trainergespann Öchsner, Birner und Gewehr war nach dieser Niederlage keineswegs niedergeschlagen. „Ganz im Gegenteil, die Athleten bereiteten sich hoch motiviert und voller Siegeswillen auf die Trostrunde vor.“ Hier wartete das Judo-Team aus Hannover auf die Nachwuchstruppe. Daniel Neuberger (-81 kg) und Nikolas Menzl (-66 kg) eröffneten und holten mit tollen Wurftechniken die ersten beiden vollen Punkte. Konstantin Weinmann vertrat Popitschko und musste sich mit einer kleinen Wertung gegen sich geschlagen geben. Kevin Edl musste ebenfalls die Segel streichen. Bei 2:2 traten Abeltshauser (-55 kg) und Franz Huber (-73 kg waren) wie entfesselt auf. Abeltshauser streckte sein Gegenüber nach kompromisslosem Griffkampf mit Hüfttechnik nieder und Huber siegte mit einer erfolgreichen Würgetechnik.

Paul Neuberger schaffte es zum Schluss, einen Shidovorteil aufgrund einer Bestrafung des Gegners taktisch und kämpferisch sehr klug zu verteidigen und punktete zum 5:2.

In der nächsten Runde sollte der TSV Großhadern zum Stolperstein werden.

Das Aus gegen den alten Rivalen

Daniel Neuberger (-81 kg) punktete mit einem Schulterwurf. Nikolas Menzl (66 kg) brachte seinen Gegner mit einer seitlichen Opferwurftechnik binnen kürzester auf die Matte. Damit führte die KG 2:0. Abeltshauser löste seine Aufgabe souverän zum 3:0. Dann kippte die Partie. Der Punkt im Schwergewicht ging an Großhadern. Auch Franz Huber gab gegen Julian Buck den vollen Punkt ab. Paul Neuberger war seinem Widersacher nach einem Hüftfeger unterlegen.

Bei 3:3 ging es zwischen Fabian Popitschko und Großhaderns Rami Pangerl in den entscheidenden Kampf. Nach einer dramatischen Auseinandersetzung punktete Pangerl und Großhadern zog mit 4:3 in die nächste Runde ein. Fabian Popitschko und Rami Pangerl legten mit einem Schlagabtausch los. Ein Gegendreher von Popitschko brachte die Führung mit einer mittleren Wertung. Kurze Zeit später glich Pangerl mit Innenschenkelwurf aus. Anschließend drehte Poptischko seinen Gegner am Mattenrand ein und warf ihn nach außen. Eine mittlere Wertung hätte den Gesamtsieg bedeutet. Das Kampfgericht entschied auf kleine Wertung, In einer unübersichtlichen Situation im Griffkampf kam Pangerl schließlich zu einem Ansatz und warf Popitschko mit mittlerer Wertung nieder und sicherte Großhadern den entscheidenden Punkt.

Abensberg/Neutraubling war aus dem Rennen um Bronze endgültig ausgeschieden. Großhadern musste sich schlussendlich mit dem fünften Platz begügen.

Ein Modell mit Zukunft

„Die Mannschaft hat alles gegeben, aber es hat für einen der vorderen Platz nicht gereicht. Kompliment an das Team, das in den letzten Wochen alles gegeben hat. Diese Erfahrung hat die jungen Nachwuchskämpfer aus Abensberg und Neutraubling noch mehr verbunden. Es wächst etwas zusammen, was zusammen gehört“, sagte Abensbergs Cheftrainer Jürgen Öchsner.

Kategorien: News

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