Bundessichtungsturniere der u17 und u21

Unterwegs in Herne, Holzwickede und Mannheim

Nach der Cadeten-WM sofort wieder auf dem Treppchen, mit Gold!!

 

Und wieder stand ein Ereignisreiches Wochenende für das Trainergespann vom Abensberger Judostützpunkt an! Gleich drei Einsätze bei sehr bedeutenden Sichtungsturnieren auf Bundesebene und das alles zum selben Zeitpunkt.

 

In Herne, also Wanne-Eickel gleich bei „Schalke 04“ um die Ecke, fand das bedeutende Turnier der Altersklasse u17 statt und feierte als "Mario-Kwiat-Gedächtnis-Turnier" sogar seinen 25. Geburtstag. Als Bayerischer Landestrainer der männlichen u18 war Radu Ivan mit vor Ort und die Abensberger Nachwuchsathleten wurden an diesem Samstag 11.11.17 von Peter Dremow betreut.

 

Kevin Abeltshauser, bis 60 Kg, musste sich dem späteren Drittplatzierten Jacob Pfeifer aus dem Thüringer Judoverband schon in Runde eins beugen und schied somit vorzeitig aus dem Turnier aus. Diese Gewichtsklasse war mit 45 Teilnehmern eine der mit dem absolut stärksten besetzten Feld aus dem gesamten Bundesgebiet! Michael Weber, bis 90 Kg, erging es nicht anders, in Runde zwei (erste Runde Freilos) gegen Dauerrivale Georg Udsilauri aus Württemberg, geriet Michael kurz vor Schluss durch eine Mitfalltechnik in Rückstand. Leider konnte er dies auch durch erhöhten Druck auf den Gegner nicht mehr aufholen. In der Trostrunde geriet er nach einer Innensichel von Jan Felix Herzog vom TSV Wedeler sofort in einen Haltegriff und musste ebenfalls die Segel streichen.

 

Trainer Dremow stellte ernüchternd fest, für insgesamt 13 Stunden Autofahrt (auf zwei Tage verteilt), jede Menge Stau und Dauerregen, zu Wenig! In einem noch am Sonntagvormittag stattfindenden Telefongespräch und Rücksprache mit dem Cheftrainer, wurden umgehend Maßnahmen besprochen die ab sofort im Training umgesetzt werden.

 

Bei der weiblichen u17 Sichtung in Holzwickede, bei Dortmund um die Ecke, lief es genau anders herum! Auf jeden Fall zur Hälfte.  Jasmin Lochen bis 57 Kg, bei ihrem ersten Turnier in der U17 hatte 2 Kämpfe um Erfahrung zu sammeln. Sie begann jeweils deutlich aktiver als ihre Gegnerin Lisa Hiller vom 1.JC Mönchengladbach. Jasmin erarbeitete sich Vorteile durch eine Wurfwertung und eine Bestrafung für die Gegnerin, verliert aber letztlich im Bodenkampf durch einen Haltegriff.  Und wird in der Trostrunde durch Leonie Markus vom Judo Verband Berlin ebenfalls in einer Bodenkampfsituation abgewürgt. Somit das vorzeitige aus für die ganz junge Athletin in dieser Altersklasse. Betreut wurden die weiblichen Athleten durch die Alexander Bauhofer Landestrainer im Bayerischen Judoverband, vielen Dank dafür. 

 

Für Raffaela Igl bis 70 Kg, war es der erste Wettkampfeinsatz seit  Mitte August und dem Gewinn der Bronzemedaille bei der Cadeten-WM (u18) in Chile/Südamerika. Raffaela nahm in dieser Zeit nur an Lehrgängen des Deutschen Judo Bundes (DJB) und des Landeskaders teil, sowie natürlich Hochverdient an einigen Empfängen und Ehrungen. Und sofort bewies die Weltranglisten Dritte der Cadetten, das Sie da weiter macht wo sie im August aufgehört hat, nämlich zu Gewinnen. Alle vier Kämpfe gewann Raffaela im Bodenkampf mit Haltetechnik, ohne dabei einen einzige Wertung oder Bestrafung gegen sich hinnehmen zu müssen! Ihre Gegner der Reihenfolge nach: Anna Wohlan/TuS Isarlohn (2.Runde, erste war Freilos), Viertelfinale gegen die mit einer sehr kräftigen Konstitution kämpfenden Corinna Bayer/Judo Verband Pfalz, Halbfinale gegen die mit sehr gefährlichen Fuß- und Selbstfallwürfen kämpfende Jasmin Heinz aus Württemberg und im Finale dann gegen die offensiv Kämpfende und bei den Europäischen Jugendspielen teilnehmende und aktuelle deutsche Vizemeisterin Chayenne Schneider aus dem Judo Verband Berlin.

 

Doch noch eine Goldmedaille im Nachwuchsbereich für den TSV Abensberg bei einem der ersten und wichtigsten Sichtungsturniere für das Wettkampfjahr 2018!

 

Der Cheftrainer Jürgen Öchsner war zum selben Zeitpunkt in Mannheim beim 42. Welz-Gedächtnisturnier an der Matte. Das wichtigste Turnier im u20 Juniorenbereich stattfindende Turnier, hier geben sich die Deutschen Topathleten dieser Altersklasse die Klinke in die Hand! Franz Huber bis 73 Kg, der Jüngste im Bunde, eigentlich noch u18, stellte sich der Herausforderung um ebenfalls wichtige Erfahrungen zu sammeln. Konstantin Weinmann fehlt leider Verletzungsbedingt, Fabian Popitschko beide bis 66Kg bekam leider nicht frei vom Arbeitgeber und Leon Knuth (kommt gerade aus einer großen Ellenbogenverletzung heraus) sowie Leon Kramer konnten aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen. Alle haben aber die nächsten zwei Jahre noch Zeit Handfeste Ergebnisse dort abzuliefern.

 

Franz konnte in der ersten Runde gegen Noah Brabänder/Sachsen schon seinen ersten Sieg auf diesem Niveau liefern und mit Haltegriff nach einem Übergang vom Stand zum Boden gewinnen. Das lies doch auf mehr hoffen, leider kam es anders. In Runde zwei musste er schon nach kurzer Kampfzeit den vollen Punkt für eine Fußsichel gegen Robin Mohr/Baden abgeben. In der Trostrunde ließ ihm Behncke Lennart aus Hamburg auch keine Chance und katapultierte Huber mit einem Innenschenkelwurf von der Matte.

Ebenfalls ein Ernüchterndes Ergebnis, aber Schwachstellen wurden auf gedeckt an denen man jetzt exakt und mit Elan Feilen kann. Damit am Jahresanfang zur Meisterschaftsrunde in der neuen Altersklasse dann bestens vorbereitet los gelegt werden kann.

 

Kategorien: News

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