Abensberger Bundesligakämpfer bei DEM

Alle TSV. Teilnehmer Platzierten sich.
Ettlingen. Ihre führende Rolle im deutschen Judo bestätigten die Kämpfer des siebenfachen Europapokal-Siegers TSV Abensberg bei den nationalen Meisterschaften in Ettlingen. Dort hatte sich U-20-Europameister Andre Breitbarth (Braunschweig) mit dem Finalsieg gegen Sven Heinle (Fellbach) zum Nachfolger für den zurückgetretenen Schwergewichts-WM-Dritten und Abensberger Idol Andi Tölzer aufgeschwungen. Für die in sechs der sieben Gewichtsklassen kämpfenden Athleten des TSV Abensberg sprangen drei Titel, ein zweiter, zwei dritte und drei fünfte Plätze heraus. Dass Titelverteidiger Philip Graf (60 kg) sich über die Trostrunde mit einem 3:2-Verwarnungssieg über TSV-Teamkamerad Manuel Scheibel (5.) diesmal „nur“ Platz drei sicherte, während Olympiastarter Tobias Englmeier (Großhadern) mit Blitzsiegen (im Finale nach 38 Sekunden gegen Graf-Bezwinger Danny Paul Kiel zu seinem ersten DM-Titel imponierend durchstartete, fand er durchaus logisch. Erfolgreich war der Mannschafts-WM-Dritte Sebastian Seidl (66 kg, Abensberg) nach sieben Minuten im Golden Score mit 3:2-Verwarnungen gegen Rene Schneider. Vorher hatte er Axel Walter, Louis Rodel Arnold und Martin Setz vorzeitig ausgeschaltet. Auch der Olympia- und WM-Dritte Dimitri Peters (Rotenburg) gewann für die Abensberger einen Titel. Der 28-Jährige setzte sich im 100-kg-Finale gegen den Leverkusener Karl-Richard Frey nach Golden Score (5:52) mit Ippon durch. Dazu kam Platz fünf für TSV-Kämpfer Dominik Gerzer. Dieser scheiterte nach einem Blitzsieg über Michael Herbert (Solingen) mit 3:4-Verwarnungen an Lokalmatador Dino Pfeiffer. Nach dem souveränen Trostrundensieg gegen Martin Nußmann verlor der 100-kg-Mann im Kampf um Platz drei gegen Robin Wendt (Niendorf) – ausgerechnet mit seiner Spezialtechnik Hüftwurf. Das Finale zwischen dem für Potsdam kämpfenden WM-Starter Igor Wandtke und dem im Medizinstudium in der Endphase stehenden Abensberger Olympiastarter Christopher Völk entschied der Braunschweiger mit einem Yuko knapp für sich. Der TSV-Kämpfer hatte auf dem Weg zun Endkampf Johannes Kruse, Tobias Schirra und Soshin Katsuma vorzeitig bezwungen. Als deutsche Nummer eins in der 80-kg-Klasse bestätigte sich dagegen der Berliner Sven Maresch. Für den TSV blieb er im hochklassigen Finale mit einer Wazzari-Wertung gegen den U-20-Weltmeister von 2012, Alexander Wieczerzak, erfolgreich. Davor hatte er mit Felix Kurz, Robin Gutsche und Dominik Ressel starke Konkurrenten ausgeschaltet. Platz fünf über die Trostrunde erkämpfte sich der Abensberger Fabian Seidlmeier (80 kg) mit Siegen über Jakob Eckel und den Leipziger Robert Conrad. Den Kampf um Platz drei entschied der U-23-WM-Dritte Ressel mit 2:1-Verwarnungen denkbar knapp für sich. Der vierte Titelgewinn in Folge blieb dem Berliner Robert Dumke verwehrt, weil er im hoch überlegen geführten 90-kg-Halbfinale den Eilbecker Garcia Kubjeweit unkorrekt am Knöchel traf – so die Kampfrichterentscheidung. Damit war der Weg frei zum ersten Titel für Aaron Hildebrand. Der tief enttäuschte Abensberger Stammkämpfer betrieb im Kampf um Platz drei Frustbewältigung, als er Arthur Westerkamp nach 1:29 auf die Matte feuerte. www.mittelbayerische.de/sport/regensburg/sport-aus-der-region-regensburg/artikel/abensberger-dominieren/1007622/abensberger-dominieren.html

Kategorien: News

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