Abensberg kommt, sieht und siegt!

Mit dem 11:3-Erfolg bei Aufsteiger Erlangen übernimmt der TSV Abensberg zum Bundesliga-Auftakt sofort wieder die Spitze. Von Dieter Krelle

In rein deutscher Besetzung und trotz des Fehlens von Olympiastarter Sebastian Seidl und Manuel Scheibel ist Judo-Rekordmeister TSV Abensberg erfolgreich in die vor ihrer 50. Saison reformierte Bundesliga gestartet. Mit einem 11:3 (75:21) beim Aufsteiger TV Erlangen übernahmen die Babonen gleich wieder die Spitze der Südgruppe im von sechs auf neun Teams aufgestockten Wettbewerb, in dem in der Nord-Gruppe Meister Hamburger JT mit einem 14:0 in Potsdam erster Tabellenführer wurde. „Form und Motivation haben gestimmt“, kommentierte Cheftrainer Jürgen Öchsner den geschlossenen Auftritt in Franken zufrieden.

 

Dort spielten die Routiniers wie Dominik Gerzer (100 kg), Benjamin Minnich (81 kg) und der neue Teamkapitän Robert Dumke (90 kg) mit jeweils doppelter Punktausbeute ihre ganze technische Klasse aus – die Basis für den deutlichen Startsieg gegen einen durchaus respektablen Gegner, den seine Anhänger in der engen Jahn-Halle lautstark unterstützten.

 

Dass der ebenfalls zweifach geforderte 66-Kilogramm-Neuling Fabian Ennerst nach seiner Golden-Score-Niederlage in Durchgang zwei gleich gegen Michael Heinitz seinen ersten Bundesliga-Erfolg feierte und dafür von Gerzer als „TSV-Kämpfer des Tages“ ausgezeichnet wurde, war ebenso erfreulich wie die erfolgreiche 60-Kilogramm-Talentprobe von Neuzugang von Falk Biedermann gegen Jonas Weinen. Ihre Einzelstarts absolvierten David Krämer (73 kg) sowie der im Schwergewicht aushelfende Olympiastarter Marc Odenthal, der gegen den 40 Kilogramm schwereren Kai Brandl seine glänzenden Techniken ausspielte, gewohnt souverän. Auch der verbissen um seinen guten Premieren-Eindruck kämpfende Neuzugang Simon Glöckner war erfolgreich. Philip Ohrt (73 kg) dagegen zahlte gegen Alexander Bauhofer noch Lehrgeld.

 

„Wir wollen solche Herausforderungen“, ist der Cheftrainer bereits höchst gespannt auf den Heimauftritt am Samstag (17 Uhr) gegen den am ersten Kampftag noch pausierenden JC Samurai Offenbach, der schon in der 2. Bundesliga Süd ein ernsthafter Herausforderer war. Personell wird die TSV-Staffel mit den aus dem Nationalmannschafts-Trainingslager zurückkehrenden Seidl und Scheibel sowie dem in die 66-kg-Kategorie aufgerückten deutschen Ex-Meister Philip Graf noch mehr Alternativen für das weiter rein deutsch besetzte Team haben.

Und hier der Link zum Artikel im Regionalsport, von Alexander Roloff:

Der Jäger hat die Fährte aufgenommen

TSV Abensberg startet erfolgreich in die Judo-Bundesliga. Aufsteiger Erlangen wird deutlich in die Schranken verwiesen.

https://www.mittelbayerische.de/sport/regional/kelheim-nachrichten/der-jaeger-hat-die-faehrte-aufgenommen-21520-art1635306.html

 

 

 

 

Kategorien: News

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