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Osman Cenesiz kämpft bei der Deutschen U17- Meisterschaft |
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Montag, 3. März 2008 |
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Bei der Süddeutschen Meisterschaft, die vergangenen Samstag in Obernburg stattfand, präsentierte sich der amtierende Bayerische Meister in guter Form. In seiner ersten Begegnung bis 55 kg warf er den Sindelfinger Lukas Gaal nach wenigen Sekunden mit einem dynamischen Hüftwurf und erhielt dafür einen vollen Punkt, der den Kampf vorzeitig beendete. Auch in seinem zweiten Kampf blieb ....
Osman gegen den Grafinger Maxi Sebald ungeschlagen. Ohne ein Risiko einzugehen machte Osman im Halbfinale einen taktisch eher zurückhaltenden Kampf gegen Michael Zimmermann aus Kaufbeuren. Durch eine Bestrafung seines Kontrahenten gewann der Abensberger schließlich das Halbfinale. Im Finale kam es dann schließlich zum Prestigeduell zwischen Osman und dem amtierenden Deutschen Meister und Zweitplatzierten der IDEM, dem Münchener Arthur Solujanow. Beide machten einen Kampf der von gegenseitigem Respekt und Vorsicht, aber auch von schnellen Angriffen beider Kämpfer gezeichnet war. Da aber keiner dieser Angriffe eine Wertung brachte, war das Punktekonto beider Judoka kurz vor dem Ende des Kampfes ausgeglichen. Leider ging im Verlauf der Kampfhandlungen die Zahnspange des Abensbergers kaputt, was zu einer kleinen Verletzung in dessen Mund führte. Obwohl er weiterkämpfen wollte, entschied der medizinische Dienst und schließlich auch der Hauptkampfrichter, dass der Kampf abgebrochen werden müsse. Dies bedeutete den Sieg für den Münchener und den zweiten Rang für Osman.Durch seinen zweiten Platz hat sich Osman für die Deutsche Meisterschaft in Schwäbisch Gmünd qualifiziert. Ebenfalls zum greifen nah an der Deutschen Meisterschaft war Manuel Scheibel (-43 kg). Der amtierende Bayerische Meister startete etwas nervös und angespannt in das Turnier, kam aber gegen seinen ersten Kontrahenten, den Sindelfinger Patrick Widmann nach Verlängerung noch zu Sieg. In Runde zwei bezwang Manuel den Ingolstädter Niklas Schlirf, machte aber auch in dieser Begegnung einen nervösen Eindruck und musste in die Verlängerung. Im Halbfinale stand der Abensberger dem älteren Steinheimer Steffen Hoffmann, einem staken Techniker gegenüber. Nach nur wenigen Sekunden unterlag Manuel durch einen Hüftfeger seines Gegners vorzeitig. Im Kampf um Bronze, der über die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft entscheiden sollte, lief Manuel dem zwei Jahre älteren Dominik Zimmermann aus Greffern in einen tiefen Schulterwurf und musste somit den Traum von der Deutschen vorerst abhaken. Dennoch ist ein fünfter Rang im ersten Jahr der U17 für das erst dreizehnjährige Nachwuchstalent ein gutes, wenn auch zunächst frustrierendes Resultat.Weniger erfolgreich kämpfte leider Maximilian Volkmann. Durch einen kleinen technischen Vorteil (Koka), den sich der Württemberger Lars Herzel mit einer Beinfasstechnik erkämpfte, unterlag Maximilian im ersten Kampf. In der Trostrunde schaffte er dann durch ein Schulterrad (Kata Guruma) und einen tiefen Schulterwurf (Seoi Nage) den vorzeitigen Sieg über Heiko Wiedmer. Danach war allerdings aufgrund einer vorzeitigen Niederlage gegen Dimitri Baur (Württemberg) die Meisterschaft für den Abensberger beendet
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