Der letzte Schritt ins Bundesliga-Finale

5Y8O7444Abensberg. Zum letzten Mal in diesem Jahr gibt es am Samstag hochklassigen Judosport in der Josef-Stanglmeier-Halle zu sehen. Der deutsche Rekordmeister TSV Abensberg empfängt das Judoteam Hamburg zum Bundesliga-Viertelfinale (Beginn: 17 Uhr; Vorkampf mit TSV-Nachwuchs 16Uhr). Der Sieger zieht in die Endrunde um den deutschen Titel ein, die am 26. November in Potsdam oder Wiesbaden – je nach Ausgang des Viertelfinales zwischen diesen beiden Städten – steigt.

Die Vorgabe auf Abensberger Seite ist unstrittig. „Wir wollen ins Finalturnier und dort unseren 17. Meistertitel holen“, sagt Cheftrainer Radu Ivan und ergänzt: „Eine Alternative zu einem Sieg gegen Hamburg kann ich nicht erkennen.“ Die Gastgeber zeigen aber Respekt, denn die Hanseaten hätten dem TSV vor zwei Jahren fast die Meistertour vermiest. Im Finale um Gold führte das Judoteam von der Elbe mit 5:2 – ehe Abensberg den Spieß gerade noch umdrehte und 7:5 gewann.

 

Legionäre keine „Luftnummern“

„Für Hamburg war es ein riesiges Erlebnis, gegen uns um Gold kämpfen zu dürfen“, erinnert sich Ivan. „Der Gegner kommt gewiss mit dem Ziel, eine ähnlich gute Figur zu machen.“ Die Aufstellung der Gäste hat sich seit dem Finale 2009 kaum verändert – außer dass die jungen deutschen Athleten ein Stückchen stärker wurden. So gewann der 22-jährige Maxim Chykurda (90 kg) gerade eben Silber beim European-Cup-Turnier in Belgrad.

Weitere nationale Leistungsträger sind Dominik Falk (66 kg), Sascha Costa (73 kg) und Robin Wendt (100 kg). Zudem griffen die Gäste bereits in der Gruppenphase auf bärenstarke Ausländer zurück, so auf Europameister Armen Nazaryan (66 kg) aus Armenien. Vize-Weltmeister Srdjan Mrvaljevic (81 kg) aus Montenegro oder den usbekischen WM-Dritten Dilshad Choriev (90 kg) hätten die Hanseaten auch im Köcher. „Hamburg hat seine Ausländer immer wieder eingesetzt. Sie stehen also nicht als Luftnummern in der Kaderliste“, weiß Ivan. Vom vierten Platz der Gäste in der Bundesliga-Nord-Gruppe lässt sich der Coach des Süd-Meisters nicht täuschen. „Wir wollen nicht kalt erwischt werden.“

„Ab jetzt gilt: alles oder nichts“

So hat Abensberg seine sämtlichen deutschen Judoka zusammengetrommelt. Nur Olympiasieger Ole Bischof (verletzt) und sein 81 kg-Kollege Yannick Gutsche fehlen. In Top-Form zeigten sich Gerhard Zeitler (66 kg), Christopher Völk (73 kg) und Doppel-Vizeweltmeister Andy Tölzer, der auf die Open-WM verzichtet (siehe Info-Kasten), beim Europacup in Antalya. Von dort setzten die Legionäre Georgii Zantaraia (60kg), Kiyhosi Uematsu (73 kg) und Travis Stevens (81 kg) quasi direkt nach Abensberg über. „Wir sind gut aufgestellt“, sagt Radu Ivan, „denn ab jetzt gilt: alles oder nichts.“ (mar)

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