Abensbergs Judoka zerlegen Opelstädter

Judo-Abteilungsleiter Otto Kneitinger fehlte beim ersten Heimkampf der Saison zwar krankheitsbedingt, seine Kämpfer setzten seine Vorgabe, einen klaren Heimsieg zu holen, aber perfekt um – am Ende siegten die Babonen mit 13:1 gegen den JC Rüsselsheim. Die einzige Niederlage, aber auch den meisten Beifall, heimste dabei Oldie Helmut Dietz ein.

Dass die Opelstädter nicht die große Hürde werden würden, hatte auch Trainer Radu Iwan schon vor dem Kampf gemutmaßt und war zufrieden: „Meine Jungs haben es gut gemacht. Wir hatten uns einen hohen Sieg gewünscht und es ist so gekommen. Die meisten Kämpfe waren recht eindeutig.“

Von Anfang an machten die Abensberger klar, wer Herr im Hause war. Den Auftakt machte Christopher Völk (bis 73 kg) mit einem Sieg über Manuel Müller. Der gerade 20 Jahre alt gewordene Philip Graf (bis 60 kg) legte gegen Julian Eurich gleich den zweiten Punkt nach – beide mussten über die volle Distanz gehen. Schneller war da Schwergewichtler Andy Tölzer, der seinen Gegner Johannes Geis standesgemäß nach 63 Sekunden durch einen Festhaltegriff bezwang. Der deutsche Meister Dimitri Peters (bis 100 kg) besiegte Anli Selcuk nach 25 Sekunden mit einem Armhebel. Die frisch gebackenen Europameister Georgii Zantaraia (bis 66 kg) und Illias Illiadis (bis 90 kg) ließen nichts anbrennen und siegten jeweils vorzeitig. Stefan Kneitinger, der in die Gewichtsklasse bis 81 kg aufgerückt war, machte das 7:0 zur Pause klar.

Im zweiten Durchgang wechselten die Babonen auf vier Positionen, „um vor allem Helmut Dietz und Toni Lettner ein bisschen Wettkampfpraxis zu geben“, sagte Radu Iwan. Fabian Seidlmeier (bis 73 kg) siegte gegen Nicolas Wachter, Andy Tölzer wiederum gegen Johannes Geis und Illias Illiadis klar gegen Tobias Goldbrunner.

Trotz seiner Niederlage sorgte Helmut Dietz (bis 60 kg) für das Highlight des Abends. Als der 46-Jährige die Matte betrat, wachte die Halle richtig auf und die Zuschauer empfingen ihn mit stehenden Ovationen. Obwohl Helmut Dietz gegen Julian Eurich in Führung lag, wollte er wohl zu viel und lief in eine Kontertechnik seines Gegners. Trotzdem wurde er mit viel Beifall von der Matte verabschiedet.

 

Nationalkaderathlet Sebastian Seidl (bis 66 kg) siegte gegen den starken ehemaligen deutschen Meister Frank Conrad und Toni Lettner (bis 81 kg) – stark bandagiert – in einem harten Kampf gegen Manuel Müller.

Von Benjamin Neumaier in Mittelbayrischer Zeitung, Sport in der Region, 2.5.2011.

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