Das erreichte der junge Judokämpfer vom Team TSV
Abensberg beim Mamut Turnier im Belgischen Visé am vergangenem Wochenende.
Massen von Teilnehmer aus vier Kontinenten trafen sich beim EJU-B-Turnier in Visé. In manchen
Gewichtklassen waren bis zur 90 Teilnehmer am Start. Der 19 Jährige Seidl
(-66 Kg), der vor zehn Tagen bei der Deutschen Meisterschaft der Männer sensationell
Bronze gewann, startete in Visé in einem Feld mit 64 Teilnehmern. Als Debütant in einem internationalen Turnier zeigte
Seidl starke Nerven und gewann seine ersten drei Kämpfe. Gegen Jaimy Bennet
aus NLD mit Yuko Wertung, gegen Stephane Trompille FRA mit Ippon und gegen Oleg Vasilyev RUS
ebenfalls mit Ippon. Im Poolfinale gab es einen harten Kampf mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Am Schluß gewann jedoch der Franzose Pierre Duprat und Seidl musste in die Trostrunde. Mit einem Sieg in nur 20 Sekunden gegen den Engländer Manning
Lloyd kam Seidl wieder zurück. Gegen den älteren und erfahrene Marco Caudana
aus Italien lieferte sich der junge Abensberger ein hartes Gefecht mit spannenden Aktionen
von beiden Seiten. Das Ganze ging über die reguläre Kampfzeit in ...
den Golden
Score. Eine Minute vom Schluss, nach einem Ansatz des Italieners ca.
drei Meter ausserhalb der Kampffläche wurde der Wurf trotzdem bewertet.
Eine unklare Situation, die dem Abensberger nach einem klasse Kampf
eine traurige Niederlage brachte und so ein gut gekämpftes
Turnier für Seidl mit einem siebten Platz beendete. Er war damit bester
Deutscher bis 66 Kg.
Der Deutsche Vizemeister Fabian Seidlmeier, der am Samstag
startete, fing gut an und gewann bereits nach einer Minute gegen den Belgier Ken
Kennes. In der zweiten Runde zog er jedoch ein schweres Los gegen der routinierten Italiener
Alessandro Bruyere, wo der Abensberger leider verlor ohne Chance in die Trostrunde zu
kommen.