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Tolle Resultate bei der Deutschen Meisterschaft Drucken E-Mail
Sonntag, 24. Januar 2010
Medaillensegen für den TSV Abensberg 
 
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Für DIE Überraschung sorgte dabei zweifellos Sebastian Seidl bis 66 kg. War es bis Freitag Abend noch fraglich ob er überhaupt würde starten können (er hatte sich in Mittersill eine schmerzhafte Adduktorenzerrung zugezogen) zeigte er am Samstag selbstbewusst erfrischendes Judo und wurde am Ende mit Bronze belohnt. Sebastian besiegte zunächst Oliver Lodka (Frankfurt/ Oder) souverän und sorgte danach für einen ersten Paukenschlag. Nach 25 Sekunden warf er den routinierten DJB-Top-Athleten Johannes Herzig (Leipzig) mit Tai Otoshi voll 
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auf den Rücken. Damit stand er bereits im Halbfinale. Dort lieferte Sebastian dem Favoriten Adrian Kulisch (Esslingen) einen wirklich guten Kampf, musste sich aber nach Ablauf der fünf Kampfminuten Kulischs 
Erfahrung und Routine beugen. Im kleinen Finale um Bronze wartete mit Philipp Dahn (Pforzheim) gleich der nächste "Kracher". Im Verlauf eines ausgeglichenen und spannenden Kampfes gelang es dem Abensberger schließlich eine brenzlige Situation für sich zu nutzen.
Er konterte einen Uchi Mata-Ansatz von Philip Dahn nach hinten (siehe Foto) und holte sich unter dem frenetischen Beifall der Zuschauer den erlösenden Ippon und die ebenso verdiente wie unerwartete Bronzemedaille. 
Gold holte sich Boris Trupka vor Adrian Kulisch. die andere Bronzemedaille ging an Niklas von Freeden. 
In der Gewichtsklasse bis 73 kg gelang es einmal mehr Fabian Seidlmeier sich, wie im Vorjahr, bis ins Finale zu kämpfen. Nach einem vorzeitigen Sieg über... 
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Florian Heimlich (Osnabrück) musste Fabian im Poolfinale gegen den unangenehmen Rene Schneider ran. Der Kampf fand schließlich im Golden Score durch eine Bestrafung Schneiders sein Ende und mit Fabian Seidlmeier einen verdienten Sieger. Schwer hatte es Fabian dann auch im Halbfinale gegen Norbert Fleischer (JC Leipzig). Er behielt aber letztlich mit Waza Ari die Oberhand und durfte sich über den neuerlichen Einzug ins Fianle freuen. Hier gelang ihm nach nur wenigen Sekunden gegen Soshin Katsumi (Freiburg) eine dynamische Innensichel, die aber leider nur mit Waza Ari bewertet wurde (Foto Lars Schulz). Katsumi fand immer mehr in den Kampf. Fabian konnte hinten heraus nichts mehr entgegen setzen und wurde am Ende schließlich 
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Zweiter. Soshin Katsumi sorgte auch für die Halbfinal-Niederlage von Christopher Völk. Christopher siegte zunächst souverän gegen Norman Helm (UJKC Potsdam) und Alexander Wieczerzak (JC Wiesbaden). Im Halbfinale gelang Katsumi jedoch ein entscheidender Schulterwurf, der Christopher ins kleine Finale beförderte. Dort stand er dem DJB-Top-Athleten Mario Schendel gegenüber. Durch zwei Bestrafungen Schendels ging Christopher rasch in Führung. Etwa 45 Sekunden vor Schluss gelang es ihm dann schließlich einen Wurfansatz Schendels blitzschnell zu kontern und sich die Bronzemedaille zu holen.
Der dritte TSV Starter  bis 73 kg, Stefan Kneitinger, machte gegen den letztjährigen Deutschen U20 Meister und WM-Starter Igor Wandtke zunächst einen überlegenen Kampf und ging mit Yuko in Führung. Wandtke gelang es jedoch den Kampf in der zweiten Hälfte durch unentwegte Angriffe zu drehen und sich mit zwei Yuko durchzusetzen. Danach war Stefan der Weg in die Trostrunde leider versperrt.
Für den noch sehr jungen Philip Graf gab es bis 60 kg zunächst außer Erfahrung noch nichts zu holen. Nach einem Freilos unterlag Philip dem Titelaspiranten Robert Kopiske (Potsdam). Dem körperlich überlegenen Martin Schumacher (Bretten) war in der Trostrunde ebenfalls nicht beizukommen. Dennoch schon mal eine wichtige Erfahrung für den Junior, der eigentlich noch in der 55kg-Klasse zu Hause ist.
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Bis 100 kg (Foto Arendt) setzte sich TSV-Bundesligakämpfer Dimitri Peters klar durch. Er besiegte Roman Tolksdorf (Peiting), Sascha Heu (Berlin), Karl Richard Frey (Leverkusen) und Thomas Pille (Frankfurt /Oder). Im Finale machte er gegen Benjamin Behrla einen spannenden aber letztlich sicheren Kampf und gewann damit erneut den Deutschen-Meister-Titel.
Ebenfalls ins Finale kämpfte sich mit einer beeindruckenden Leistung TSV-Neuzugang Florian Germroth (-90 kg). Florian gewann nach einem Freilos gegen Rene Kirsten (Leipzig) und Peter Abel (Esslingen). Im Halbfinale gelang ihm ein furioser Sieg gegen den Leipziger Top-Kämpfer Frank Dedek. Im Finale musste er sich aber dem jungen und hoch-talentierten Aaron Hildebrand (Duisburg) geschlagen geben, der eine tolle Leistung zeigte und überraschend Deutscher Meister wurde. Dennoch eine tolle Silbermedaille für Florian Germroth. Enttäuschung machte sich hingegen bei Robert Dumke breit. Robert besiegte nach einem Freilos Hannes Vetter (Braunschweig) und Oliver Zabel (Mönchengladbach). Im Halbfinale unterlag er dann allerdings nach hoher Führung unerwartet dem späteren Deutschen Meister Aaron Hildebrand. Leider konnte er sich am Ende nach einer weiteren Niederlage gegen Christophe Lambert (Holle) auch nicht mit Bronze trösten. Dennoch drücken wir ihm für die kommenden internationalen Aufgaben fest die Daumen.
 
 
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